Indien-Bündel

20,00 €

Lesebündel für Indien im Stoffbeutel:

» Sarah MacDonald – Wo bitte geht’s hier zur Erleuchtung?
» Rohinton Mistry – Das Gleichgewicht der Welt
» Arundhati Roy – Der Gott der kleinen Dinge
(Beschreibungen siehe unten)

1164 Gramm.

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Produktbeschreibung

Ein Ortsbündel aus drei indischen Romanen. Man könnte auch sagen: drei Eintrittskarten für ein volles, verwirrendes und faszinierendes Land, dem man durch diese Geschichten näher kommt. Alles schön verpackt in einem kleinen Stoffbeutel mit goldfarbener Kordel. Ihr müsst das Päckchen dann nur noch aus dem Briefkasten holen und zu eurem Urlaubsgepäck legen. Gute Reise!

#1
Sarah MacDonald: Wo bitte geht’s hier zur Erleuchtung? Eine indische Reise

„Fußgänger flüchten vor allem und jedem, Fahrräder machen den Weg frei für Farradrikschas, die wiederum den Autorikschas weichen, die für Autos anbremsen, die wiederum den Lastern untergeordnet sind. Busse bremsen überhaupt nur für ein einziges Wesen. Nicht für Fahrgäste – die springen auf den fahrenden Bus. Nein, das einzige Wesen, das einen Bus stoppen kann, ist der König der Straße, der Herr des Dschungels, der Boss. Die heilige Kuh.“

Indien ist voll, bunt, laut und ganz oft unbegreiflich. Da ist es gut, sich von einem Buch an die Hand nehmen zu lassen. Genauer gesagt von Sarah MacDonald. Die australische Fernsehjournalistin folgte damals ihrem Freund nach Neu Delhi. Sie hatte keine Lust auf das Land. Doch dann erkrankt sie schwer. Wieder genesen, glaubt sie immer noch nicht an die Spiritualität, aber möcht zumindest herausfinden, was es damit auf sich hat.

Sarah reist quer durch das Land, auf der Suche nach Glaubenssätzen und Erleuchtungen. Und findet dabei krachendes Karma, stickige Sommer und halb-ehrliche Kontaktanzeigen in Zeitungen. Davon berichtet sie lebhaft, lustig und herrlich offenherzig, und man fühlt sich gleich weniger allein im faszinierenden Indienchaos.

/ 397 Seiten. Antiquarische, gut erhaltene Taschenbuchausgabe von 2006.

#2
Rohinton Mistry: Das Gleichgewicht der Welt

 

„Lass mich ein Geheimnis verraten“, sagt Mr. Valmik zu Maneck: „So etwas wie ein uninteressantes Leben gibt es nicht.“

Das Gleichgewicht der Welt übt sich in Indien, wo ein Korrekturleser gegen Druckerschwärze allergisch wird, ein Bettlermeister eine ganze Bettlerarmee dirigiert, zwei Schneider vom Land in die Stadt ziehen, und ein Haarsammler heimlich die Haare schlafender Menschen abschneidet.

Dieses Buch bringt Leben und Geschichten in die Ecken Indiens, die man als Reisender nicht gleich betritt aber doch bemerkt – man lernt mehr über das Leben in den Slums, die Unberührbaren, die indische Staatsgründung. Vor allem fühlt man dieses Land, lachend und weinend.

All die Seiten eignen sich wunderbar für die mehrstündigen Zugreisen in Indien. Oder als Vorab-Lektüre zuhause.

/863 Seiten. Antiquarische, gut erhaltene Taschenbuchausgabe von 1999.

#3
Arundhati Roy: Der Gott der kleinen Dinge

 

„Es stimmt. Die Dinge können sich an einem einzigen Tag veränden.“

Eine verbotene Liebe, die eine ganze Familie zerbricht. Eine poetische Sprache, die auf die kleinen Dinge aufmerksam macht. Bilder von Wasser wie gekräuselter Seide, Wörtern wie Mangofaser, und einer Gänsehaut wie einer Brise in einem Reisfeld. Im Hintergrund: viel Schlimmes und Gutes. Dahinter: Indien als Teil des Britischen Empires, die Bedeutung des Kastensystems. Ein so wunderbares, scheinbar leicht geschriebenes Buch, wo jeder Satz stimmig ist, und das mächtig zwischen den Zeilen wirkt und noch ewig nachhallt, einst gelesen.

/ 379 Seiten. Antiquarische, gut erhaltene Taschenbuchausgabe von 1997.

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